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Was ist eigentlich Solarstrom oder Photovoltaik ?

Als Solarstrom bezeichnet man elektrische Energie, die aus Sonnenenergie (Sonneneinstrahlung) umgewandelt wurde (Photovoltaik Energie). Die Form der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, nennt man den photoelektrischen bzw. photovoltaischen Effekt. Diese Form von Energie (Solarstrom) zählt zur Gruppe der erneuerbaren Energien, da sie auf der Erde ständig zur Verfügung steht und zwar umsonst. Diese Form von Energie kostet Sie keinen Cent.

Wo können Photovoltaik- Anlagen installiert werden?

imgWer sich für die Installation einer Photovoltaikanlage interessiert, steht früher oder später vor dem Problem, wo der beste Ort zur Installation am bzw. im Gebäude oder im Freien auf einem Feld ist.

Grundlegend kann eine Photovoltaik- Anlage fast überall installiert werden, wo die Voraussetzungen stimmen. Ob Diese gegeben sind prüft der Solarteur bei der Besichtigung.

Photovoltaik

Photovoltaik genießt unter den Deutschen vor allem aus ökologischen Gründen einen hervorragenden Ruf. Wirtschaftliche Erwägungen sind erstaunlicherweise nur für rund ein Drittel der Befragten ausschlaggebend. Und zehn Prozent der Deutschen erscheinen die Kosten für die Investition noch zu hoch.

Es ist noch zu wenig bekannt, dass Solarstromanlagen ihren Besitzern nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich großen Nutzen bringen. Seit der Novellierung des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien Anfang 2004 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Solarstrom in Deutschland deutlich verbessert.

Das Photovoltaik - Prinzip:

img1. Solarmodule, 2. Sicherungen, 3. DC Kabel, 4. DC Trenner, 5. Wechselrichter, 6. AC Einspeisung, 7. Sicherungsfeld

Die auf dem Dach montierten Solarmodule (Panels) erzeugen aus dem Sonnenlicht einen Gleichstrom. Dieser Gleichstrom wird über einen Wechselrichter auf unsere Netzspannung von 230 V wechselgerichtet. Die am Ausgang des Wechselrichters entstandene Spannung kann nun über einen Einspeisezähler in das Öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Der gesamte erzeugte Sonnenstrom wird in das öffentliche Stromnetz über einen Einspeisezähler eingespeist. Der erzeugte Sonnenstrom wird Ihnen von Ihrem Energieversorger vergütet.

Quelle: Solar-Individuell

Solarstromanlagen

Erzeugen elektrische Energie aus Sonnenlicht. Ihre Leistungskurve folgt dem täglichen Lauf der Sonne; der höchste Ertrag wird um die Mittagszeit erreicht. Etwa zur gleichen Zeit treten auch die Tagesverbrauchsspitzen im Stromnetz auf.

Es bietet sich daher an, den photovoltaisch erzeugten Strom direkt in das Stromnetz einzuspeisen, wodurch auch eine sonst erforderliche, aufwändige Zwischenspeicherung entfällt.

imgSchematische Darstellung einer netzgekoppelten Solarstromanlage.
Quelle: LgaBW
erzeugen elektrische Energie aus Sonnenlicht. Ihre Leistungskurve folgt dem täglichen Lauf der Sonne; der höchste Ertrag wird um die Mittagszeit erreicht. Etwa zur gleichen Zeit treten auch die Tagesverbrauchsspitzen im Stromnetz auf.

Es bietet sich daher an, den photovoltaisch erzeugten Strom direkt in das Stromnetz einzuspeisen, wodurch auch eine sonst erforderliche, aufwändige Zwischenspeicherung entfällt.

Die Größe netzgekoppelter Anlagen wird vor allem durch ökonomische und rechtliche Faktoren bestimmt. Neben den Investitionskosten und den Platzverhältnissen spielt vor allem die Solarstrom-Förderung eine zentrale Rolle. In Deutschland regelt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dass Netzbetreiber den Strom aus Photovoltaikanlagen vordringlich und zu über 20 Jahre garantierten Preisen aufnehmen müssen; dieser gesetzliche Garantiepreis sinkt für neu an das Netz gehende Anlagen jährlich um rund 5 % (Degression der Vergütungssätze). Mehrere andere Länder haben mittlerweile ähnliche Regelungen aufgelegt. Unter solchen Bedingungen ist der Bau großer Anlagen lohnend, die den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen.

Eine netzgekoppelte PV-Anlage besteht im Wesentlichen aus den Photovoltaik-Modulen, einem oder mehreren Wechselrichtern, einer Schutzeinrichtung zur automatischen Abschaltung bei Störungen im Stromnetz sowie einem Zähler zur Erfassung der eingespeisten Strommenge.

Der Wechselrichter wandelt den von den PV-Modulen gelieferten Gleichstrom in Wechselstrom um, dessen Leistungs- und Spannungswerte auf das Stromnetz abgestimmt sein müssen.

Für netzgekoppelte Anlagen kommen daher netzgeführte Wechselrichter zum Einsatz, die diese Vorgabewerte aus dem öffentlichen Stromnetz übernehmen.

Die Gesamtleistung einer Anlage ist von der Fläche der PV-Module abhängig. Heute marktgängige Module benötigen zwischen 7 und 10 Quadratmeter je installiertem kWp (Kilowatt Peak, definiert als Leistung bei einer Einstrahlung von 1.000 W/m²). Je kWp nomineller Anlagenleistung ist in Mitteleuropa - je nach Lage und örtlichen Verhältnissen - bei optimaler Südausrichtung und einem Neigungswinkel der Module von etwa 30° mit einem Jahresertrag zwischen 800 und 1.000 kWh zu rechnen.

Bestandteile einer Photovoltaik-Anlage

imgAufbau-Schema einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage

Kernstück einer Photovoltaik-Anlage sind Solarmodule, die aus der eingestrahlten Sonnenenergie Gleichstrom erzeugen. Wechselrichter wandeln den Gleichstrom dann in Wechselstrom um, der über einen Einspeisezähler direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Seit 2009 kann der Photovoltaik-Strom auch selbst verbraucht werden. Der Vorteil hierbei ist, dass man diesen selbst verbrauchten Strom nicht teuer aus dem Netz beziehen muss und ihn darüber hinaus auch noch vergütet bekommt. Hierzu muss der normale Bezugszähler durch einen Zweirichtungszähler ersetzt und die Verdrahtung im Zählerschrank angepasst werden. Jetzt kann man genau ermitteln wie viel Solarstrom selbst verbraucht wurde. Ab Juli 2010 wurde die Grenze für Eigenverbrauchsvergütung auf 500 kW hochgesetzt.

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